Windows 8 – lohnt sich der Umstieg?

Es ist fast zum aus der Haut fahren. Da haben viele Unternehmen gerade erst von Windows XP auf Windows 7 umgestellt, da veröffentlicht Microsoft schon wieder ein neues Betriebssystem. Und das sieht diesmal tatsächlich anders aus als die vielen Vorgänger, bei denen man sich im Laufe der Zeit an das Startmenü unten links und das ‚X‘ oben rechts gewöhnt hatte. Außerdem scheint es unschlagbar günstig zu sein. Bereits für 15 Euro kann man sein Windows 7 upgraden. Stellt sich nur die Frage: Ist ‚neu‘ wirklich ‚besser‘? C & S Leverkusen versucht hier, eine kleine Entscheidungshilfe zu geben.

Die offensichtlichste Änderung bei Windows 8 ist definitv die Oberfläche. Wie bei Tablet-PCs und Smartphones besteht sie beim neuen Betriebssystem aus großflächigen, bunten Kacheln. Das ist kein Zufall. Mit Windows 8 will Microsoft auf dem umkämpften Markt der Tablet-PCs Boden gut machen. Dort hatte das Unternehmen aus Redmond bislang keinen guten Stand – zu übermächtig war die Konkurrenz von Apple und Samsung. So richtet sich die augenscheinlichste Neuerung des neuen Betriebssystems denn nicht an den herkömmlichen Desktop-PC mit Maus und Tastatur, sondern an Systeme, die mit Touchscreen ausgestattet sind.
Und hier liegen zwei vermeintliche Nachteile von Windows 8 für Arbeitsumgebungen. Zum Einen der Unterschied von Finger und Maussteuerung: Wer einen Computer per Touchscreen bedienen möchte, braucht große Flächen und braucht sich keine Gedanken darüber machen, wenn diese weit auseinander liegen – der Bewegungsradius des eigenen Armes ist im Zweifel größer als handelsübliche Bildschirme. Wer Windows 8 aber mit Maus bedienen möchte, könnte hier frustriert werden. Ein Mauszeiger braucht keine großen Flächen, um ‚ins Schwarze‘ zu klicken, er ist äußerst präzise. Dafür sind für ihn aber große Entfernung zwischen Icons ein Problem. Selbst mit schnell eingestellter Maus kann es sein, dass man unkomfortabel ‚nachgreifen‘ muss. Hinzu kommt, dass man bei der Erstbenutzung die neue Metrooberfläche als unübersichtlich empfinden könnte. Das ist aber wohl eine normale Reaktion auf ein derart neuartiges Bediensystem.
Und außerdem kann man Windows 8 immer noch der mit Maus bedienen und unkompliziert in die klassische Desktop-Ansicht wechseln. Hier kann man dann Programme anwählen und arbeiten wie in alten, gewohnten Windowssystemen.

Bleibt zum Schluss noch eine tatsächliche Verbesserung: Mit Windows 8 ist Microsoft ein sehr ressourcensparendes Programm gelungen, das auf Anhieb spürbar schneller läuft als seine Vorgänger.

Ob das schon den Umstieg rechtfertig, zumal wenn man gerade erst auf Windows 7 ein Upgrade durchgeführt hat ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Generell gilt: Windows 8 macht, Alles in Allem, einen vielversprechenden Eindruck.

Sollten Sie dazu weitere Fragen haben – die Experten von der Computer und Service GmbH Leverkusen beraten Sie gerne.

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