Sicherer Surfen mit NoScript für Firefox

Obwohl es nie einen einhundertprozentigen Schutz vor allen Viren und Sicherheitslücken geben wird, ohne dabei auf den gewohnten Komfort oder jegliche Multimedialität des heutigen Internetbetriebs zu verzichten, gibt es doch einfache Maßnahmen, um viele Bedrohungen effektiv  abzuwehren. Mit dem Add-On “NoScript” für den beliebten Browser Firefox stellt ihnen die Computer und Service GmbH Leverkusen heute ein hilfreiches Programm vor, mit dem Sie sicherer surfen können.

„NoScript“ ist ein Zusatzprogramm für den populären Browser Firefox, das es kostenlos unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/noscript/ zum Download gibt.  Wie dieses Add-On zum Schutz beiträgt, wie man es einsetzt und wie die meisten Schädlinge auf den PC geraten, soll nachfolgend erläutert werden.

Heutige Internetseiten gehen meist über die einfache Anzeige von Inhalt hinaus. Sie bieten Video, Ton, verspielte Designs,  Animation und reichhaltige Interaktivität. Dieses Leben wird den Internetseiten aber erst durch Skripte und Plug-Ins eingehaucht.  Den Webentwicklern stehen dabei Technologien wie JavaScript oder Flash zur Verfügung, mit denen sich zum Leidwesen des unbedarften Users Sicherheitslücken im Browser ausnutzen lassen und Schadcodes eingeschleust oder  ausgeführt werden kann. Dies geschieht fast immer völlig unbemerkt durch das bloße ansurfen der bösartigen Seiten.

An dieser Stelle greift „NoScript“ ein. Das Add-On unterbindet zunächst generell die Ausführung aller Skripte. So werden die meisten Internetseiten zwar korrekt dargestellt, deren Funktionalität aber stark eingeschränkt. Nun kann der User selbst entscheiden, wie weit dem Seitenbetreiber vertraut und welche Skripte er zulassen möchte. Natürlich ergibt sich zu Beginn ein gewisser Mehraufwand beim Surfen, da diese Berechtigungen für jede Seite individuell  festgelegt werden müssen. Weil sich das Add-On diese Entscheidungen aber merkt, werden Sie es bald auf Ihr Surfverhalten angepasst haben, ihre Lieblingsseiten unbehelligt nutzen können und das Add-On nur noch bei  unbekannten Internetseiten bemerken.

Wie sieht nun die Benutzung dieses Add-Ons in der Praxis aus? Nachdem Sie NoScript installiert haben, und das erste Mal eine Internetseite besuchen, wird sich das Add-On bemerkbar machen. Sie sehen eine schmale blassgelbe Leiste am unteren Rand des Browserfensters, die Ihnen mitteilt, dass Skripte momentan verboten seien. Zusätzlich werden Sie ein neues Icon in Firefox in Form eines kleinen durchgestrichenen blauen „S“ bemerken. Funktioniert Ihre Seite wie gewohnt, müssen Sie nicht zwingend Berechtigungen erteilen. Tut sie es nicht, erhalten Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche „Einstellungen“ oder das kleine blaue „S“ zusätzliche Optionen. Sie finden meist mehrere Menüeinträge nach dem Schema „XY erlauben“. Geben Sie nur diejenigen Skripte frei, denen Sie vertrauen, bzw. bis die Website wieder wie gewohnt funktioniert. Sollten Sie uneingeschränkt an die Seriosität des Seitenbetreibers glauben, erspart „alle Beschränkungen für diese Seite aufheben“ einiges an Klickarbeit. Seien Sie mit dieser Funktion allerdings nicht zu freizügig. Wenn es sich nämlich um eine schadhafte Seite handelt, nehmen die Dinge ihren negativen Lauf.

Wie immer weist C&S Leverkusen aber darauf hin, dass man sich bloß nicht zu sicher fühlen sollten. NoScript schützt bei  weitem nicht vor allen Bedrohungen des Internets. Schadhafte Downloads oder E-Mail-Anhänge sowie veraltete Software und  bergen nach wie vor Risiken. Das Add-On ist also keineswegs ein Freischein zum unbedachten Surfen, bildet aber einen wirksamen zusätzlichen Schutz nebenregelmäßigen Updates, Firewall und Virenscanner, vorausgesetzt man scheut nicht den unbestreitbaren Mehraufwand.

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