Microsoft im Visier – sind Ihre Daten in Gefahr?

Aktuell muss Microsoft viel Kritik ertragen. Es wurde bekannt, dass der Software Gigant Microsoft Daten seiner Cloud Nutzer scannt und eine Rasterfahndung nach Nacktbildern und Raubkopien durchführt. Die CuS Leverkusen informiert Sie, ob Ihre Daten noch sicher sind.

Microsoft ist ein bekennender Fan von Online-Speichern. Nicht erst seit der Cloud müssen Nutzer ihre Daten Online angeben. Egal ob Xbox, Skydrive, Windows Phone oder Office 2013 – alle Daten werden online in der Cloud abgespeichert. Zugriff erhalten Anwender durch Ihre Windows Live ID – dies wurde einigen jetzt verweigert. Microsoft sperrte einige Live ID-Zugänge. Der Grund: Sie sollen in ihren Cloud-Konten Daten gespeichert haben, die laut Microsoft AGB verboten sind.
Auslöser der Empörung war das niederländische Tweakers Forum. Dort beschwerten sich Mitglieder zuerst über die Sperrung ihrer Microsoft Konten. Die AGBs von Microsoft verbieten beispielsweise zu viel nackte Haut: „Nacktaufnahmen, einschließlich vollständiger oder teilweiser Nacktaufnahmen von Menschen, auch in Cartoons oder Mangas,“ seien verboten. Dies gilt beispielsweise auch für die schönen Urlaubsfotos im Bikini – diese können eine Sperrung des Accounts zur Folge haben.

Grund der Suche nach Bildern ist die Bekämpfung von Kinderpornografie, Microsoft wird diese Scans also auch weiterhin durchführen. In einem offiziellen Statement heißt es: „Wir haben fortschrittliche Mechanismen, um sicherzustellen, dass Nutzer sich an unsere Regeln halten. Jeder Inhalt, der gegen diese Regeln verstößt, wird entfernt und kann in seltenen Fällen zur Sperrung des Kontos führen“. Achten Sie also das nächste Mal darauf, welche Dateien Sie in die Microsoft Cloud hochladen.

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