Initiative-S sagt Botnetzen den Kampf an

Für Privatanwender, die sich vor Botnetzen schützen wollen, gibt es bereits botfrei. Nun legt der Verband der deutschen Internetwirtschaft nach: die Initiative-S richtet sich gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen.

Bereits vor einiger Zeit haben wir von der Computer und Service GmbH Leverkusen auf die Initiative botfrei (www.botfrei.de) hingewiesen. Dabei handelte es sich um eine Initiative des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco), die Hilfe anbot, wenn der eigene, privat genutzte Computer von Schadprogrammen befallen ist, die sich von diesem Computer selbst verbreiten. Neben Leitfäden zur Schadensbehebung und einer Hotline gab es auch kostenlose Programme, mit denen sich befallene PCs von Trojanern reinigen ließen. Eco zufolge wurden diese Programme bislang über 1,5 Millionen mal heruntergeladen – fündig wurden sie in über einem Drittel der Fälle!

Das Problem ist also kein kleines. Nur richtete sich botfrei bislang an Privatnutzer, weshalb eco unlängst die „Initiative-S“ (www.initiative-s.de)gestartet hat, die sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Denn gerade kleinere Unternehmen sind oft unzureichened gegen Angriffe aus dem Internet geschützt und werden so Opfer von Bot-Attacken.

Solche Attacken können für Unternehmen sehr schnell sehr teuer werden. Neben den üblichen Kosten, wie dem Ausfall des eigenen Online-Shops kann es zu Schadensersatzforderungen von anderen Unternehmen kommen, wenn man die eigene Homepage nicht ausreichend geschützt hat und andere Websites dadurch von ihnen mit Schadprogrammen infiziert wurden. Im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht kann man nämlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn Dritten ein Schaden entsteht.

Nach der kostenlosen Anmeldung bei Initiative-S wird die angemeldete Homepage regelmäßig auf Schadsoftware gescannt. Wird Malware gefunden, wird das Unternehmen per Email benachrichtigt. Reagiert der Websitenbetreiber nicht innerhalb von zwei Tagen, so informiert Initiative-S auch den Host Provider über den die Homepage angemeldet ist, damit dieser gegebenenfalls Abhilfe schaffen kann.

Es sei hier allerdings betont, dass die untersuchten Systeme lediglich auf Schadsoftware untersucht werden – Sicherheitslücken werden nicht behoben. Es handelt sich also im Prinzip um Symptombehandlung. Zwar verhindert man die weitere Verbreitung des Schadprogramms, für das untersuchte Unternehmen ist der Schaden aber eventuell bereits entstanden. Zwar gibt es auf der Homepage der Initiative-S hilfreiche Tipps, wie man seine Systeme sicherer machen kann, um eine professionelle Absicherung führt daher nachwievor nichts herum. Sollten Sie hierzu Fragen haben, stehen Ihnen die Experten der Computer und Service GmbH Leverkusen gerne zur Verfügung.

 

 

 

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