Hacker übernehmen südkoreanische Regierungsseiten – und lassen Kim Jon Un preisen

Nicht jeder Angriff auf Computersysteme muss letztlich bösartig sein. Sogar zu begrüßen sind Attacken, die den Anwender auf bestehende Sicherheitslücken aufmerksam machen. In diese Kategorie fallen Hackerangriffe in Südkorea, die am Dienstag eine Lobhudelei auf den Präsidenten des kommunistischen Nordens auf Regierungswebsites platzierten.

Für einige Minuten zeigte die Homepage des Präsidentenbüros  eine Nachricht des „Großen Führers Kim Jon-Un“. Sonst kam es zu keinen Schäden, die Websites waren auch bald wieder wie gewohnt erreichbar. Für diese Aktion zeichnete die Internetorganisation Anonymous verantwortlich, die derartige Angriffe für den 60 Jahrestag des Ausbruchs des Koreakrieges angekündigt hatte.

Die koreanische Regierung rief umgehend dazu auf, der Internetsicherheit höhere Priorität einzuräumen. Das gilt selbstverständlich nicht nur für Fernost. Leider sind die wenigstens Attacken im World Wide Web derartige Scherze und vergleichsweise harmlos.

Auch die Computer und Service GmbH Leverkusen betont die Wichtigkeit sicherer und zuverlässiger Systeme. C&S-Experte Philip Semmelroth hierzu: „Der Durchschnittsuser wird mit großangelegten Hackerattacken  natürlich weniger zu tun haben. Größer ist hier die Gefahr durch Trojaner, Viren und andere Malware. Damit Sie davon verschont bleiben, sorgen wir für den bestmöglichen Schutz unserer Kunden.“

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