Ebai, Speigel und Facebok – Typosquatting und seine Folgen

Wenn es um eine bekannte Website geht, landet man trotz kleinen Tippfehlern trotzdem auf der gewünschten Seite. Dies ist von den Betreibern natürlich auch so gewollt. Doch einige erkennen dahinter ein lohnenswertes Geschäft. Die CuS in Leverkusen berichtet.

Bei Ebai oder Facebok ist klar was passiert: Die Nutzer werden einfach zur eigentlichen Seite weitergeleitet. Doch was passiert, wenn die eigentlichen Betreiber der Seiten einen häufigen Tippfehler einfach nicht einkalkuliert haben? Das Spekulieren von Domains mit Tippfehlern auf bekannten Seiten nennt sich Typosquatting und ist in letzter Zeit ein wirklich lohnendes Geschäft geworden. Wer eine offensichtliche Vertipper-Falle aufstellt, bewegt sich rechtlich gesehen jedoch auf ziemlich dünnem Eis. Das Markenrecht, das Namensrecht sowie das Wettbewerbsrecht helfen originalen Betreibern das dreiste Abfischen von Seitenbesuchern zu unterbinden.

Viele Entscheidungen von Gerichten sprechen für die orignalen Betreiber einer Seite. Beispielsweise bei wetteronline.de wurde der Konkurrent wetteronlin.de abgemahnt. Weitere Beispiele sind www.deutsche-anwalthotline.de für www.deutsche-anwaltshotline.de – auch hier musste der Betreiber seine Seite umstellen. Ob auch für Ihre Seite eine ähnliche Typosquatting Website online ist, erfahren Sie unter paderbutze.de/typosquat .

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