Der große Plugin Schwindel, oder: Was Sie tunlichst nicht downloaden sollten

Viele Schadprogramme im Internet tarnen sich als vermeintlich nützliche Anwendungen oder als Systembenachrichtigungen. Dabei ist besondere Vorsicht geboten. Die Computer und Service GmbH Leverkusen informiert, wie Sie sich gegen solche Software schützen können.

Das Abrufen von Medieninhalten aus dem Internet erfreute sich immer schon großer Popularität. Immer beliebter werden jedoch Fernsehangebote vor allem aus dem englischsprachigen Ausland. Da diese zumeist erst nach Monaten im deutschen Fernsehen gesendet werden, greifen viele Internetuser auf Onlineangebote zurück. Dass diese häufig nicht legal sind, ist schon ein Problem an sich. Für den Nutzer aber brandgefährlich: Alles, was im Internet illegal zu bekommen ist, birgt die Gefahr, mit Schadprogrammen verseucht zu sein.

So erscheint auf vielen Websites, die illegale Videos zum Download oder Streamen anbieten, ein Fenster, das zum Herunterladen und installieren eines Plugins oder Codes auffordert, ohne das das Video nicht abgespielt werden könne. Das perfide: bei diesen Fenstern handelt es sich lediglich um auffällig platzierte Werbung – der eigentliche Downloadlink befindet sich auf der Homepage im Zweifel ganz woanders. Und wer nun glaubt, dass er ein wichtiges Zusatzprogramm auf seinem Rechner installiert, installiert häufig einen Virus.

C&S Leverkusen rät dringlichst jedem User davon ab, solche Seiten zu besuchen oder zumindest auf der Hut vor solchen falschen Links zu sein!

Besonders hinterhältig ist auch eine andere Masche von Internetkriminellen. Dabei nutzt man bestimmte Dateitypen, die beim Abspielen von Videos oder Musik automatisch eine Website öffnen. Diese Dateien im sogenannten ASF-Format werden normalerweise eingesetzt um die Lizenzen von Mediendateien zu überprüfen, also Links zu Seiten von Herstellern. Betrüger können sie allerdings so manipulieren, dass der User beim Abspielen des Inhalts auf eine Website geleitet wird, die ihn zum Installieren eines Plugins auffordert. Und dahinter verbirgt sich nicht selten ein Virus oder ein Trojaner. Genauso können jedoch auch bestehende Sicherheitslücken im System ausgespäht und genutzt werden.

Auch hier gilt: Im Zweifel lasse man die Finger von Dateien, von deren Sicherheit man nicht hundertprozentig überzeugt ist! Hat man allerdings eine ASF-Datei, die man überprüfen lassen möchte, so kann man diese auf Virustotal hochladen. Dort werden dann die in den Dateien enthaltenen, weiterführenden Links aufgelistet. So kann man im Zweifel überprüfen, ob die Mediendateien sicher sind.

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