Datensicherung – soll das der Azubi machen?

Bei der Datensicherung gilt das gleiche Motto wie bei den Olympischen Spielen: “Dabei sein ist alles.”

Doch obwohl die Hürden zur Teilnahme extrem niedrig sind und nahezu von jedem PC Anwender ohne jahrelanges Training in Eigenregie gemeistert werden können, erhält dieses Thema nicht die Bedeutung, die es verdient hat. Computer – Besitzer unternehmen alles, damit der PC möglichst viel Speicherplatz hat. Beim Kauf neuer Computer – Hardware wird dem Verkäufer immer wieder erzählt, wie wichtig es sei, dass die Festplatte enorm groß ist und dass zwingend die Option berücksichtigt werden müsse, später weitere Festplatten nachrüsten zu können. Auf Rückfragen wird dann mit strahlenden Augen berichtet, wie viele Urlaubsfotos, Videos, Dokumente und Musiktitel man bereits besitzt, plant anzuschaffen, speichern möchte.

Manchmal kommt es sogar vor, dass Kunden wünschen, die Festplatte in mehrere Bereiche, sogenannte Partitionen einzuteilen. Anstelle einer großen Festplatte C:, die dann beispielsweise über 1 Terrybyte an Speichervolumen verfügt, wünscht sich der ein oder andere Kunde, dass man die Festplatte z.B. in C: und D: aufteilt. Auf Rückfragen wird dann erzählt, dass man sich Sorgen um seine Daten mache und daher gerne Sicherheitskopien der Dateien, die auf Laufwerk C: gespeichert werden sollen, auf D: ablegen möchte. Dieser Ansatz offenbart eine Verständnislücke bei den Computer – Benutzern. Die Partitionierung von Festplatten reduziert nicht das Risiko eines Datenverlust beim physikalischen Ausfall einer Festplatte. Egal in wie viele Partitionen die Festplatte letztlich unterteilt wird, diese Unterteilung spielt nur für das Betriebssystem (z.B. Windows XP, Windows Vista oder Windows 7) eine Rolle. Physikalisch bleibt es stets nur ein Festplatte, die alle Daten vernichtet, sobald sie kaputt geht.

Dateien gegen den Supergau zu schützen, in dem man eine externe Festplatte kauft, ist ebenfalls nur ein rudimentärer Lösungsansatz. Allerdings ist er der “Multi-Partitions-Sicherungsstrategie” natürlich weit überlegen. Durch die Verwendung einer externen Festplatte kommt es tatsächlich zu einer Steigerung der Ausfallsicherheit, denn die wichtigen Dateien werden tatsächlich auf einem weiteren physikalischen Datenträger gespeichert, so dass bei Ausfall einer Festplatte, die Dateien nach wie vor unversehrt auf dem anderen Datenträger vorhanden sind.

Die Schwachstelle bei dieser manuellen Form der Datensicherung sitzt rund 40 cm vor dem Bildschirm. Kaum ein PC Anwender wird die notwendige Disziplin aufbringen, Tag für Tag seine Daten extern zu sichern. Kunden, die zur C&S GmbH mit Ihrem Rechner kommen und stolz Ihre externe Festplatte als Datensicherung präsentieren, begreifen leider erst in dem Moment, wo nichts mehr zu retten ist, dass Musik, Videos, Dokumente, Emails, Fotos etc. unwiederbringlich verloren sind, weil die manuellen Sicherungen auf die externe Festplatte nicht regelmäßig genug ausgeführt worden sind. So ist es kein Einzelfall, wenn unser Team dann bei der Analyse feststellt, dass die letzte Sicherung teilweise schon Monate zurück liegt.

Das liegt zum einen daran, dass eine manuelle Datensicherung darauf angewiesen ist, dass der Computer – User selbstständig und vor allem regelmäßig daran denkt, seine Daten zu sichern. Das tut er aber nicht, weil wir alle heute 1000 andere Dinge im Kopf haben und die Zeit eh schon zu knapp ist, alle Tagesaufgaben wirklich abzuarbeiten. Das andere große Problem lässt sich mit Hilfe eines Beispiels am besten illustrieren. Wenn ein Anwender versucht, seine “Eigenen Dateien” auf einer externen Festplatte zu speichern, dann geht das beim ersten Mal problemlos. Der Computer wird die Dateien auf die externe Festplatte kopieren, ein paar Fragen bei Systemdateien stellen, die man mit “ja, kopiere die auch” beantworten kann. Dieses Verfahren erzeugt dann eine Kopie aller “Eigenen Dateien” auf der externen Festplatte. Das bestimmte Daten des Benutzers, wie z.B. die Favoriten, die Emails, die Emailsignaturen, das Hintergrundbild, die Dokumente, die man zur leichteren Verwendung direkt auf dem Desttop gespeichert hat, gar nicht in diesem Ordner gespeichert und damit bei diesem Verfahren auch nicht gesichert werden, ist dem Computer – Anwender oft nicht bewußt.

Ein weiteres Problem tritt auf, wenn die Sicherung ein zweites Mal durchgeführt werden soll. Kopiert man erneut den gesamten Ordner “Eigene Dateien” von der Hauptfestplatte auf das externe Speichermedium, wird Windows mit 1000den Fragen nerven und ständig Fragen, ob bestimmte Dateien wirklich überschrieben werden sollen, da sich die zu kopierenden Dateien bereits auf dem Ziellaufwerk befinden würde. Es ist möglich den Kopiervorgang dennoch durchzuführen, nur muss man so viele Bestätigungsdialoge bearbeiten, dass einem die Lust am Sichern der Daten sehr schnell vergeht.

Macht man sich dennoch die Mühe, hat man erneut eine Kopie der “Eigenen Dateien” erzeugt. Diese Spiegelung des Produktionsordners von der Hauptfestplatte enthält – sofern man alles richtg gemacht hat – nur alle aktuellen Dateien, nicht jedoch vorherigen Versionen. Stellt man nun also fest, dass bestimmte Dateien ungewollt verändert worden sind, kann man auf den früheren Stand nicht mehr zurückgreifen, weil sich auch auf der externen Festplatte nur die Version befindet, die auf der eigentlichen Festplatte gespeichert ist.

Neben diesen ganzen Einschränkungen sollte man auch eine der größten Nachteile dieser Datensicherung durch manuelles Kopieren kennen. Es ist das Drama der Datenwiederherstellung. Stürzt der PC komplett ab, hat man vielleicht einen Teil seiner Dateien auf einer externen Festplatte gesichert. Dennoch ist es ggfs. nötig, das komplette System zu formatieren, die Softwareprodukte wie z.B. das Betriebssystem, die ganzen Treiber, die Internetverbindung, die Emailkonteneinstellungen, die Antivirussoftware etc. manuell wieder einzurichten, was im Falle der zu Hilfenahme von externen Fachleuten zusätzlich Geld in jedem Fall aber eine Menge Zeit kostet. Und wie es jeder schon mal selbst erlebt hat, wiederholt sich dann auch das, was immer passiert. Je knapper die zur Verfügung stehende Zeit, je größer der Druck ist, bestimmte andere Dinge zu erledigen, je länger und komplizierter stellt sich dieser Vorgang plötzlich dar.

Das kann man alles verhindern:

Wenn Sie sich von Fachleuten, wie z.B. dem Team der Computer und Service GmbH in Leverkusen über die Möglichkeiten einer automatischen, vollständigen und im Notfall innerhalb kürzester Zeit wiederherzustellenden Datensicherung informieren, dann stellen wir Ihnen hier gerne ein sehr überzeugendes Konzept vor. Denn heute ist es möglich, dass der Computer alle Daten inkl. Emails, Favoriten, Einstellungen, Bildschirmschoner etc. (also inkl. all der Anpassungen an Ihrem PC, die Sie Stunden gekostet haben) extern automatisch (also im Hintergrund während Sie arbeiten und sich um nichts kümmern müssen) zu sichern. Im Falle eines Datenverlust lässt sich dann das gesamte PC System komplett wieder herstellen. Sie brauchen keine Programme neu zu installieren, keine CDs zu suchen, keine Registrierungsschlüssel, Passwörter oder sonstige Dinge mehr manuell einzugeben. Sie können z.B. beim Ausfall einer Festplatte alles komplett oder auf Wunsch auch nur einzelne Dateien im Handumdrehen und ohne zur Hilfenahme externer Fachleute wiederherstellen. Fällt eine Festplatte dann aus, ist das nach wie vor ärgerlich, beeinflusst Sie in Ihrer Arbeit aber nur minimal.

Moderne Datensicherungssysteme sind sogar so gut und leistungsstark, dass Sie Ihr System von Hardwareumgebung A komplett sichern können und später auf Hardwareumgebung B wieder rekonstruieren. Der klassische Anwendungsfall wäre hier z.B. ein Laptop, das Ihnen gestohlen wird. Wenn Sie vor dem Urlaub alle Daten einmal komplett mit Hilfe unserer Datensicherungslösung sichern, dann können Sie sich nach dem Urlaub (sollte Ihr Laptop geklaut werden), einfach einen neuen kaufen und mit Hilfe der Datensicherung innerhalb weniger Minuten alle Dateien und Einstellungen so zurückspielen, als hätten Sie nach wie vor den ursprünglichen PC / Laptop vor Ihnen. Mit der richtigen Software sind Sie also bestens geschützt und ein Datenverlust wird zu einem Mythos, den Sie nur aus Erzählungen von Bekannten kennen.

Warum ist eine Datensicherung so wichtig? Wodurch werden Ihre Daten gefährdet?

- Hardwareschäden (z.B. hitzebedingeter Ausfall der Festplatte)
- Softwareschäden (z.B. Datei nicht sauber abgespeichert, zerstört oder manipuliert durch Viren)
- Diebstahl (z.B. durch Fremde, die Ihre EDV gestohlen haben)
- Mitarbeiter / Kinder (also allgemein durch anderen Anwender, die Zugang zu Ihrer EDV haben und hier ggfs. völlig unbewußt Schaden herbeiführen).

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