Bayerisches Verbraucherschutzministerium warnt vor Spam-Mails

Spamemails sind ein nicht endenwollendes Ärgernis. Werbeemails sind nur nervig, Zahlungsaufforderungen mitunter gefährlich.

Das Bayerische Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz warnt in einer Pressemitteilung vom 8. Juli, dass zur Zeit besonders viele vorgebliche Rechnungen und Mahnungen kursieren. Besonders gefährlich seien solche Emails, die den Empfänger zum Öffnen eines Anhangs auffordern. Dann nämlich installiert sich mitunter ein Schadprogramm, wie etwa ein Trojaner, auf dem PC, der dann geschädigt oder ausgespäht werden kann.

Eine klassische Spam-Email

Gibt vor von einem großen Internetversandhändler verschickt zu sein – ist aber nur Spam

Die Computer und Service GmbH Leverkusen kann die Aktualität des Problems nur bestätigen. Geschäftsführer Philip Semmelroth: „Wir hören häufig von Kunden, dass sie von angeblichen Modeketten oder Versandhäusern Emails bekommen. Wir können nicht häufig genug sagen: Überweisen Sie nicht, wenn Sie nicht hundertprozentig sicher sind, dass Sie auch etwas gekauft haben. Und vor allem: Öffnen Sie keine Emailanhänge, wenn Sie nicht wissen, ob die Quelle auch wirklich sicher ist.“

 

Das bayerische Justizministerium schreibt außerdem, dass es jedem freistehe, derartige Machenschaften zur Anzeige zu bringen oder die Verbraucherzentralen zu informieren. C&S Leverkusen betont allerdings, dass die Absender von derartigen Emails häufig im Ausland sitzen und entsprechend schwer zu fassen sind.

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